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Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer .. (1 Betrachter)
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Thema: Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer ..
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bklauenberg (Admin)
Administrator
Beiträge: 1
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| Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer .. 13.05.2007 17:06 |
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Seit heute ist es nun offiziell. Die Bistumsverwaltung hat entschieden, dass Pfarrer Galadzun zum Ende dieses Jahres nach Oberhausen St. Franziskus (den Zusammenschluß aus den Pfarreien St. Joseph, St. Antonius und St. Jakobus) versetzt wird. Mit unserem Status nach der Umstrukturierung als sog. "Filialkirche" wird es in der in St. Pius beheimateten Familienkirche keinen Priester vor Ort mehr geben. Als im Januar 2005 die Bildung von Schwerpunktkirchen und Großpfarreien als die Lösung für die Finanzmisere angekündigt wurden, haben wir als erste Gemeinde ein tragfähiges Konzept vorgelegt und unseren Schwerpunkt Familienkirche genannt. In den Entscheidungen zur Gemeindebewertung war von Schwerpunkten keine Rede mehr, auch die Lebendigkeit und Zukunftsfähigkeit der Gemeinden spielte keine Rolle und wenn man berücksichtigt, dass ein Hauptamtlicher die Arbeit von 300 Ehrenamtlichen ermöglicht, dann haben offenbar die vielbeschworenen Kostenpositionen auch keine Rolle gespielt. Wir haben in den vergangenen 2 Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass die Familienkirche als generationenüberspannendes Netzwerk mit vorrangig ehrenamtlich organisierten Angeboten auf eine geistliche Leitung angewiesen ist, die ehrenamtliches Engagement fördert und unterstützt. Für die Zukunft dürfen wir uns hier überraschen lassen  . Viele sehr unterschiedliche Menschen aus allen Generationen erleben die Familienkirche auf Basis der Gemeinde St. Pius als relgiöses Zuhause und tragfähige Gemeinschaft. Es wäre zu schade, wenn uns bei Neuorientierung mit Blick auf die zukünftige Großpfarrei unsere vielfältigen Angebote und ehrenamtlich Engagierten verloren gingen. Die Rahmenbedingungen werden schwieriger, das Zusammenspiel wird schwieriger zu koordinieren, manche Wege sicherlich länger, aber wir wollen uns davon nicht ins Bockshorn jagen lassen. Dafür steht zu viel auf dem Spiel ...
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OJay (Mitglied)
Novize
Beiträge: 1
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| Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer .. 13.05.2007 21:11 |
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Ich muss sagen, dass ich jetzt erst einmal platt bin. Meiner Enttäuschung kann ich nicht genug Ausdruck verleihen.
Ich habe in meinem Leben viel mit der Kirche "durchgemacht" und war keineswegs immer ein großer Kirchgänger, aber seit ich in der Gemeinde St. Pius lebe, freue ich mich wieder über die Kirche. Das Konzept der Familienkirche hat mich sofort angesprochen und ich habe wieder Spass an der Kirche gefunden.
Dieses Konzept benötigt jedoch - wie Du treffend festgestellt hast, eine geistliche Führung, die das auch interessiert. Unser Pfarrer hat sich hierfür stets mit voller Kraft eingesetzt. Ob wir diese Unterstützung nach seinem Weggang noch immer haben, bezweifele ich. Besonders dann, wenn wir einen alten, verköcherten Nachfolger bekommen.
Ich sehe ja ein, dass die Kirche sparen muss, aber glauben die alten Betonschädel im Bistum Essen allen Ernstes, dass Sie diese Misere ändern, wenn Sie den Nachwuchs nicht aktiv ansprechen. Eine der wenigen Gemeinden, die dies ordentlich gemacht hat, wir jetzt zerstört. Das ist meines Erachtens viel zu kurz gesprungen.
Das Schlimmste ist, dass die Dickköpfe im Bistum wahrschinlich nicht einmal aus ihrem Wachkoma entfliehen, wenn wir mit einem Massenaustritt drohen. Denen laufen sowieso jeden Tag mehr Leute weg. Bei solchen Personalentscheidungen wundert mich dies aber nicht.
Kirche ist immer nur so gut, wie die Menschen, die sie machen. Wenn St. Pius den vielen engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern jetzt keine Heimat mehr bieten kann, was wird dann geschehen?
Die Frage ist, ob sich ein Kampf noch lohnt? Wenn ja, wie können wir diesen organisieren???
Oder wollen wir das einfach so geschehen lassen?
Ich habe vor kurzem gesagt, dass ich mir meine Heimat in dieser Gemeinde nicht nehmen lassen will. Dann kann ich mich doch jetzt nicht kampflos ergeben, oder?
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admin (Admin)
Administrator
Beiträge: 5
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| Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer 16.05.2007 14:53 |
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Hallo OJay,
ich glaube, Du hast einen Kernpunkt des Problems sehr gut erkannt: Die Management-Methoden, mit denen heutzutage Unternehmen wie auch Institutionen geführt werden, sind leider extrem stark kostenorientiert und lassen "unkalkulierbare" Faktoren wie z.B. Motivation oder ehrenamtlichen Einsatz außen vor.
Dass diese Haltung und die daraus resultierenden Entscheidungen erheblich mehr Menschen vor den Kopf stoßen, als dann auch bereit sind sich kritisch dazu zu äußern, ist eine Sache - eine ganz andere ist der "Domino-Effekt", der daraus resultiert: Statt das eigentliche Problem "warum kriegen wir den Laden nicht mehr voll" konsequent anzugehen und Erfolgsgeschichten zu fördern, wird mit dem emotionsfreien Zahlenmaterial gearbeitet - und sich hinterher gewundert, warum sich der Effekt nicht umkehrt sondern noch beschleunigt.
Natürlich kann sich die Kirche in einer Zeit, in der die Gläubigen sich aus profanen wirtschaftlichen Erwägungen (Kirchensteuer) von ihr abwenden, nicht mehr alles leisten, was in "besseren Zeiten" möglich war. Aber wie bei jedem Wirtschaftsunternehmen muss die Frage lauten "warum laufen unsere Kunden weg" und "was tun wir dagegen" und nicht etwa ausschließlich "wie senken wir unsere Kosten"...
In dem Zusammenhang mag ich den alten Spruch "Werbung kostet Geld - keine Werbung kostet Kunden!" - Nein, die Kirche hat es nicht nötig, mit werbewirksamen Versprechungen zu locken - aber auch Angebote, die dazu angetan sind, die Leute "bei der Stange zu halten" (oder eben die etwas Entfernteren zu einer Annäherung zu bewegen) bedingen, dass man vor bedingungsloser Kapitulation vor Kosten erst einmal die positiven Aspekte zuende betrachtet.
Konzepte, "den Laden vollzukriegen", sind Konzepte wie das der Familienkirche. Da wir uns aber immer noch innerhalb eines etablierten Bistums in einem christlich geprägten Land befinden, bedarf das Konzept zu seiner Umsetzung auch der Zusammenarbeit mit einem zu dieser Idee stehenden Pastor. Fällt dieser aus, kann man nur hoffen, dass derjenige, der ihn ersetzt, diese Lücke ausfüllen kann und auch will.
Absolut problematisch ist in diesem Zusammenhang nur eins, nämlich die Frage nach einem Kampf und ob sich dieser lohnt. Kampf im Sinne von Engagement und dem festen Willen, zu zeigen, wie es funktionieren kann, ist sicherlich nicht verkehrt - und befindet sich in guter christlicher Tradition. Kampf im Sinne von offener Konfrontation hingegen ist vergleichsweise aussichtslos - das erfahren die Leidtragenden in Wirtschaftsunternehmen, die nach modernen Methoden "restrukturiert" werden, nur zu oft. Diejenigen, die die Budgets verwalten, sind dazu zu weit von der Basis entfernt und können - wenn dies geboten scheint - einfach "den Hahn zudrehen".
Die Arbeit, die wir an der Basis leisten können, wird möglicherweise auch von Enttäuschungen geprägt sein - und ganz sicher werden ihr enge Grenzen gesetzt sein. Uns das, was wir tun können, aber auch noch nehmen zu lassen - oder besser aktiv aufzugeben - wäre aber das völlig falsche Zeichen.
Im übrigen "organisierter Kampf" - siehe mein "No regret"-Artikel - welchen Erfolg sollten wir uns davon versprechen? Modernes Management (ich mag mich wiederholen) arbeitet recht konsequent damit, Entscheidungen, die einmal manifestiert wurden, konsequent durchzuziehen und eben nicht zurückzurudern. Selbst wenn wir also einen wie auch immer gearteten Protest auf die Beine stellen wollten, würde das wahrscheinlich gar nichts bewegen und höchstens die Enttäuschung an der Basis weiter schüren. Wir können also wirklich nur versuchen, uns nicht entmutigen zu lassen und "das Beste daraus zu machen".
Nichtsdestoweniger ist die offene Diskussion hier wichtig, die Äußerung von Trauer, Verärgerung und auch Wut zulässig und notwendig. Wenn eine Gemeinde ihren menschlichen (Pastor) und räumlichen (Kirche) Bezugspunkt ganz oder überwiegend verliert, ist das einfach nur schmerzlich.
Gereon
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sreddig (Mitglied)
Novize
Beiträge: 1
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| Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer 17.05.2007 15:55 |
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Noch ein paar Anmerkungen und ein persönliches Anliegen zu dieser Thematik: Die Entscheidungen unseres Bistums sind von mir nicht nachvollziehbar und ich bin schockiert über die Konsequenzen, die sich letztlich daraus für das Projekt Familienkirche und unsere Gemeinde ergeben. Geht ein Gärtner tatsächlich in seinen Garten, um die schönen Blumen und saftigen Pflanzen auszureißen? So oder ähnlich geht das Bistum aber zur Zeit mit unserem Garten "Familienkirche" um. Wie Gereon schon richtig festgestellt hat, betrachten die Amtsträger in Essen das Unternehmen Kirche offensichtlich nur als nüchternes Zahlenwerk. Es fragt aber nicht: Wo tut sich (überhaupt) noch was? Wo ist noch christliches Leben drin? Was könnte aussichtsreich und wesentlich für die Zukunft der Kirche (Bistum) sein? Für mich bleibt dennoch eine kleine Hoffnung, dass wir trotz dieser großen Schwierigkeiten (Steine im Garten) einen gemeinsamen Weg finden können, eine lebendige Gemeinschaft (Gemeinde) zu bleiben, auch ohne das Zutun des Bistums. Vielleicht ist es auch eine gewisse Chance, weiter zusammenzuwachsen und -zurücken. Lasst uns deshalb alle unermüdlich dafür beten, dass Gott uns (s)einen Weg für uns zeigt. Stefan Beitrag geändert von: sreddig, am: 17.05.2007 16:08
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hjheyne (Admin)
Administrator
Beiträge: 8
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| Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer .. 17.05.2007 23:44 |
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H_A_L_L_OOO ?!?!!?!?
Was soll das denn sein? Der Abgesang von einem ehemals so elanvollen 'Initiativkreis'!!! So einfach kommt ihr da nicht raus! Erst einen 'Halb-Konvertierten' anstacheln, - den Mund wässerig machen, - und dann, dann zum Rückzug blasen?!? Bloß weil sich so'n 'Schwatter' anmeldet, der sich überall hinten anstellt und bei mir den Eindruck erweckt, partou zu den ewig Gestrigen zählen zu wollen?!? Kann so jemand wirklich nur durch 'Schattenwurf' das Engagement von 'zig Gläubigen einfach so zum erlahmen bringen?! Ja, ich bin auch stinksauer und wütend über soviel Ignoranz, Arroganz, und, und, und ........!!! Mir fehlen die Worte bei so viel Unverschämtheit, Unfähigkeit, Fantasielosigkeit und 'SchissBuchsenTum'! - Aber jetzt mal ehrlich: Wer von euch hat denn da mit was anderem gerechnet?!? - Wer schon zum Wirtschaftsberater rennt, um 'ne Kirche zu reformieren?! Hab ich da nicht den Bock zum Gärtner gemacht?!?
- War das die Art von Jesus Christus, Probleme in den Griff zu kriegen?!? - Ist dass in seinem 'Sendungs-Auftrag' enthalten gewesen?! - Hat er das damit gemeint, als er mit seinen Jüngern unterwegs war Gottes Wort unters Volk zu bringen?!? - Muss ich mir das unter 'seelsorgerischem Management' vorstellen?!? - Wenn ja, um wessen Seele geht es dann? - Sind das alles nur Lippenbekenntnisse, die jeden Sonntag aus den Mündern der vermeindlichen Gläubigen kommen? Damit sie Montags drauf wieder frisch fromm fröhlich frei das viel gerühmte BruttoSozialProdukt steigern gehen können, welches mittlerweile genauso sozial ist, wie das Verhalten einiger Jung-Unternehmer im Früh-Kapitalismus!!! Oder sind wir mittlerweile nicht doch alle viel zu satt und träge, und beschränken uns auf kleine Scharmützel übers Forum im Internet. Geben uns dann zufrieden, wenn sich 'nen Verein gründet, um das Pfarrheim zu retten, damit wir uns bei 'ner ordentlichen 'Kanne' gemeinsam die Wunden lecken können.
- Nein, ich habe auch keine Idee wie wir hier weiter vorgehen können!!!
Bevor ich mich nun in meine 'SchmollEcke' zurückziehe hätte ich aber doch noch 'ne Frage: - Soll denn die ganze Arbeit und der ganze Spass für die Katz gewesen sein?!! - H_A_L_L_OOO ?!?!!?!? Was war das denn, während der Vorbereitungen zu all den Aktionen und deren Durchführungen wie: Kinder-Glaubenstage, Kommunions-Vorbereitungs-Kreise, Gesprächskreise, Liturgiekreise, Märchenabende- und -nächte, die unzähligen FamilienMessen, die Treffen und Gespräche zur Umstrukturierung, die Adventgänge, die Friedensgebete, die 'Sieben Säulen', die Proben und Auftritte des FamilienChores, Gitarren- und FlötenKreis SonntagsKaffee SkaterGottesdienst und, und, und, ..............................................................?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!
Es war mit Sicherheit oft eine harte Arbeit und hat den Einen und/oder Anderen so manchesmal an den Rand seiner Kräfte gebracht; deshalb ist es um so wichtiger, dass eine 'Neubestimmung' oder 'Neubesinnung' auf die eigenen Resourcen stattfindet.
Es gibt viel zu tun!!!
Ha-Jo
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admin (Admin)
Administrator
Beiträge: 5
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| Re:Die zukünftigen Rahmenbedingungen werden klarer 18.05.2007 13:08 |
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Ha-Jo, Du hast völlig recht - es wäre sicherlich die schlechteste aller Optionen, jetzt hier kollektiv die Griffel fallenzulassen. Damit stellen wir nicht nur unser bisheriges Engagement komplett in Frage, sondern lassen auch diejenigen, deren persönlicher Mut (oder Zeit oder was-auch-immer) für einen eigenen Einsatz nicht ausreicht, die aber unsere Arbeit dankbar angenommen haben, im Regen stehen. Nur weil das aus profanen finanziellen Gründen andere tun, sollten wir ihnen nicht aus beleidigtem Stolz nacheifern. Das wäre dann ja nicht mal mit Zahlen oder sonst irgendetwas zu rechtfertigen. Die Verärgerung hier mal offen zum Ausdruck zu bringen, muss aber trotzdem erlaubt sein - und ich glaube das tut dem einen oder anderen auch ganz gut (und öffnet auf der anderen Seite auch so manches Auge, das die Problematik bisher nicht erkennen konnte oder wollte). Das Ziel kann in der Tat nur sein, nach vollendeter Trauerarbeit einen Weg zu finden, wie "das Leben weitergeht". Wir machen das hier ja nicht für "das Bistum" sondern für unsere Gemeinschaft hier vor Ort. Was allerdings auch außer Frage steht: An irgendeinem Punkt wird es der Zusammenarbeit mit dem örtlich zuständigen Kirchenmann bedürfen; dass hier nun jemand "ausfällt", mit dem diese Zusammenarbeit in der Vergangenheit problemlos möglich war, und damit eine Menge Fragezeichen im Raum stehen, ist auch logisch. Diesbezüglich muss ich das neudeutsche Sprichwort bemühen "Never change a winning team" - mag sein, dass der Begriff "Team" hier etwas zu weit greifen würde, aber die Veränderung wird uns dennoch in unserer Arbeit beeinflussen. Du hast Recht, aufgrund der Entwicklung wartet eine Menge Arbeit auf uns und alle, die ein ehrliches Interesse haben, dass sich auf Gemeinschaftsebene was bewegt. Ich würde dabei einen Verein zu "Rettung des Pfarrheims" auch nicht so scheinbar geringschätzig abtun - diese Stätte der Zusammenkunft kann für uns auf die Dauer noch sehr wichtig werden, und dass mit nennenswerter Unterstützung "von oben" nicht mehr zu rechnen ist, ist ja wohl deutlich geworden. Flinte ins Korn werfen? Nein. Flinte aufnehmen und kämpfen? Welchen Kampf bitte, wenn nicht einen gegen Windmühlen? Was uns bleibt, ist die Fortsetzung unserer Arbeit unter erschwerten Bedingungen. Also arbeiten wir uns durch unser Tal der Tränen und dann immer feste ran. Was nicht heissen soll, dass sich mir nicht auch manchmal die ein oder andere Sinnfrage stellt - meistens beantwortet die sich aber nach einem Blick in die Augen meiner Kinder  Gereon P.S.: Damit nicht der Eindruck aufkommt, ich hätte meine Verärgerung schon komplett überwunden: Warum wird eigentlich in den "krisengeschüttelten" Bistümern immer die Frage nach zuvielen Pfarreien gestellt? Kosten verursacht doch auch der "Management-Wasserkopf" - eine Frage nach mglw. zuvielen Bistümern drängt sich auf. Oben was rausschneiden damit man unten die Möglichkeit hat, in die Breite zu gehen und damit die Gläubigen bei der Fahne zu halten - das wär's doch. Bloß will das von den Entscheidungsträgern natürlich keiner hören. Aufmüpfig wie es klingt möchte ich die Frage dennoch stellen - schließlich kostet der ganze Spaß unsere Steuergelder, die vielleicht erheblich sinnvoller angelegt sein könnten. Und das "vielleicht" war hier eher rhetorisch... Q.E.D. (quod erat dicendum müsste es wohl heißen  )
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